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PMD-Messung

PMD

EXFO FTB 400 mit
FTB 5500B PMD-Analyzer

Für die PMD-Messung (Polarisationsmoden-Dispersion) verwenden wir einen Messplatz von EXFO, bestehend aus der Lichtquelle FLS 5834 für das ferne Ende, dem Grundgerät FTB 400 und dem Messeinschub FTB 5500B. Die PMD wird bei diesem Gerät nach der Michelson-Inteferometer-Methode (GINTY) gemessen. EXFO gibt einen Dynamikbereich von 47 dB an und somit ist das Gerät bei langen Backbone-Strecken sehr gut einsetzbar. Da der Autokorelationspeak jetzt nicht mehr vorhanden ist, kann eine PMD bereits von 0-115 ps gemessen werden. Die PMD einer Strecke ist nicht konstant, deshalb hat man bei diesem Messplatz die Möglichkeit die Messung mehrmals zu wiederholen und einen Mittelwert berechnen zu lassen. Die PMD zweiter Ordnung wird vom Gerät berechnet.

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Lichtquelle für PMD
und CD-Messung
EXFO, FLS 5834

Es ist zunehmend wichtig geworden, die PMD einer LWL-Strecke zu messen, gerade dann, wenn eine Verbindung über mehrere Carrier (=unterschiedliche Faser- bzw. Kabeltypen) realisiert wird und manchmal auch noch alte Fasern genutzt werden, eine hohe PMD aber eine DWDM-Übertragung bei 10 oder gar 40 Gbit nicht mehr erlaubt. Es müssen dann andere Fasern mit einer besseren PMD gesucht werden. Die Messung ist in einer Richtung vollkommen ausreichend. Eine ortsaufgelöste PMD-Messung lässt unser Messplatz leider nicht zu. Die Geometrie einer Faser, rund oder oval, ist ausschlaggebend für die Größe der PMD, auch Stress wirkt sich negativ auf die PMD aus.
Es ist auch nicht ausreichend nur eine Beispielfaser aus einer Strecke zu messen, um Rückschlüsse auf die restlichen Fasern zu treffen. Jüngstes Beispiel, Kabel mit G.655 Faser durchgehend, eine Faser aus einem Bündel hatte sehr, sehr schlechte PMD-Werte (9ps bei 100 km Länge =0,9 ps/√km). Die Messung wurde mehrmals wiederholt, keine Änderung der PMD. Eine OTDR-Messung in diesem Bündel (12 Fasern) mit Vor –und Nachschaltfaser bei 1550/1625nm zeigte aber keine Anomalien

 
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